Mit einem offenen Treffen im Soltauer Hagen haben wir als Initiative „Soltau fährt Rad“ am Samstag, 28. Februar 2026, die diesjährige Frostpendel-Saison beendet. 25 Radfahrende legten trotz Schnee und Frost zwischen November und Februar nach eigenen Angaben mehr als 7.700 Kilometer zurück und vermieden damit rund 1.250 Kilogramm CO₂.
Das sogenannte Frostpendeln ist eine bundesweite Aktion, die zeigen möchte, dass sich das Fahrrad
auch in den Wintermonaten als alltagstaugliches Verkehrsmittel eignet. Die Soltauer Teilnehmenden
trugen ihre Strecken im Online-Portal frostpendeln.de ein und zogen nun gemeinsam Bilanz.

Die Wintermonate stellten viele vor Herausforderungen. Glatte Wege und teils durch Schnee
blockierte Radstrecken erschwerten das tägliche Pendeln. Beim Abschlusstreffen wurde daher
insbesondere die Bedeutung gut geräumter und sicherer Radwege betont. Gerade Menschen, die im
Alltag auf das Fahrrad angewiesen seien – etwa Schülerinnen und Schüler oder Berufspendelnde
ohne Auto – benötigten verlässliche Infrastruktur. Eine konsequente Winterwartung der Radwege
sei ein wichtiger Beitrag zu Verkehrssicherheit und klimafreundlicher Mobilität in der Stadt.
Trotz der widrigen Bedingungen berichteten mehrere Teilnehmende, im Berufsverkehr häufig
zügiger voranzukommen als Autofahrende, die im Stau standen.

Resonanz erhielt die Aktion auch aus der Region: Eine achtköpfige Gruppe aus Schneverdingen, die
sich mit weiteren Fahrradfahrern im vergangenen November unter dem Namen „Schneverdinger
Eisschnucken“ zum Frostpendeln zusammengeschlossen hatte, nutzte das Saisonfinale für eine
gemeinsame Tour nach Soltau.
Mit dem Frostpendel-Finale im Hagen endet zwar das gemeinschaftliche Winterpendeln, doch für
die Beteiligten bleibt das Fahrrad auch weiterhin ein verlässliches Verkehrsmittel im Alltag – in der
warmen Saison natürlich noch selbstverständlicher als im Winter. Auch sind weitere gemeinsame
Fahrradtouren und Aktionen in Planung.




